Interview mit Teresa Hill a.k.a Sally Tyler Hayes

Sally Tyler Hayes entdeckte ich zum ersten Mal, als auf einem amerikanischen Diskussionforum ihre Spionage-Liebesromane erwähnt wurden, und seitdem ist es um mich geschehen. Der erste Roman in dieser Serie heißt "Dangerous to Love" und momentan liegt mir keine Information vor, daß er übersetzt wird. "Spies, Lies and Lovers" erscheint jedoch am 28.04.00 bei Cora im Tiffany Duo mit dem deutschen Titel "Der Spion, der mich liebte".

Ebenfalls bei Cora erschienen im Laufe der letzten Jahre:
- Endlich wieder in deinen Armen (Days Gone By) als Bianca Band 979, 1996
- Das Feuer des Verlangens (Wife, Mother ... Lover?) als Collection Baccara Band 138, 1998
- Bring mir die Liebe zurück (Second Father) als Tiffany Duo Band 98, 1997
- Feuer der Liebe (Temporary Family) als Tiffany Duo Band 96, 1997
- Dein Herz war doch bei ihr (Not His Wife) als Tiffany Duo Band 77, 1995.

Isolde: Teresa, können Sie uns ein bißchen über sich und Ihr Leben erzählen?

Teresa Hill: Ich würde mich darüber freuen. Ich werde im Mai 37, bin seit 17 Jahren verheiratet und habe zwei Kinder - einen 11-jährigen Sohn, John, und eine 8-jährige Tochter, Laura Jane. Ich stamme eigentlich aus Kentucky, aber mein Mann und ich leben seit 15 Jahren in South Carolina. Vorher lebten wir 7 Jahre auf einer Insel direkt an der Küste und ich arbeitete dort als Zeitungsreporterin. Mit dem Bücherschreiben fing ich an, nachdem mein Sohn geboren wurde und ich einen Job wollte, bei dem ich zu Hause bei dem Kind bleiben konnte. Bald nachdem meine Tochter geboren wurde, gerade als mein erstes Buch erschien, zogen wir nach Greenville, South Carolina, und seitdem bin ich eine Vollzeitmutter und Autorin. Greenville liegt in der nordwestlichen Ecke des Bundesstaates, ungefähr zwei Stunden nordöstlich von Atlanta, Georgia. Es liegt am Rande der Blue Ridge Mountains. (Ich kann deren Anfänge von meiner Haustür aus sehen). Und es ist eine patente alte Südstaatenstadt und erinnert uns sehr an Kentucky, weshalb wir uns hier auch zu Hause fühlen.

Isolde: Als ich das erste Mal von Ihren Spionage-Liebesromanen hörte, war ich ganz aufgeregt und versuchte, diese zu bekommen, hatte aber nicht viel Glück dabei. Aber mit der Hilfe von einigen wirklich netten Leuten konnte ich diese lesen und alles, was ich dazu sagen kann, ist: Ich liebe sie! Ich möchte gerne wissen, warum Sie Spionage-Liebesromane schreiben?

Teresa Hill: Vor ein paar Jahren war ich auf einer Autorenkonferenz und jedermann sprach über die TV-Show „La Femme Nikita“. Bald sprachen auch die Autoren, mit denen ich online chattete, davon und ich hing am Haken. Gefährliche Frauen. Gefährliche Männer. Irgendetwas Verbotenes und gefährliches um sie, sich zu verlieben. Ich erwähnte es eines Tages so ganz ohne weiteres gegenüber meiner Verlegerin. Ich glaube nicht, daß ich mehr als „Spione“ sagte und das war auch alles, was es dazu brauchte.  Sie liebte es. Dann begann ich darüber nachzudenken, was passieren könnte, das das Leben von sechs unterschiedlichen Charakteren berühren könnte. (Ich wollte eine Trilogie schreiben). Ich spielte sogar mit dem Gedanken, alle Bücher in der gleichen Nacht beginnen zu lassen, mit ein und dem selben Ereignis, nur aus den unterschiedlichen Blickwickeln der verschiedenen Charaktere her gesehen, was aber nicht so richtig funktionierte. Die ersten beiden Bücher „Dangerous to Love“ und „Spies, Lies & Lovers“ beginnen mit der Nacht als Dan verletzt wurde und Alex weggeht. Das dritte „Cinderella and the Spy“ beginnt ein paar Monate später, aber die mißliche Lage der Heldin wird durch das verursacht, was in eben dieser Nacht passierte. Und das vierte Buch „Her Secret Guardian“ ist überhaupt nicht an diese Nacht gebunden. Es handelt lediglich über einen Charakter, Sean Patrick Douglas, der in den vorherigen Büchern bereits auftaucht und darauf besteht, seine eigene Geschichte zu haben.

Isolde: Ich muß sagen, daß mir das Cover von „Dangerous to Love“ wirklich gefallen hat, aber ich mochte das Cover von „Spies, Lies and Lovers“ nicht besonders, weil ich den Mann auf dem Titel ziemlich häßlich fand. ("Spies, Lies and Lovers“ wird Ende April in Deutschland mit dem Titel „Der Spion der mich liebte“ erscheinen.) Also dachte ich, der Held von „Spies, Lies and Lovers“ muß so aussehen und das störte mich beim Lesen des Buches sehr. Was halten Sie von Ihren Covern ? Gefallen sie Ihnen?

    

Teresa Hill: Ich liebte das Cover von „Dangerous to Love“. Ich öffnete den Umschlag mit den Cover-Flächen (es ist ein flacher, schwerer Bogen Papier, der dann letztendlich um das Buch gewickelt wird, um das Cover zu bilden.) und mein erster Gedanke war - das ist Dan! Den haben sie so richtig exakt getroffen! Er sieht gefährlich und sexy aus und es ist als würde er sagen „Sie möchten einen Kuß? Ich will Ihnen einen Kuß geben.“ Und du weißt, es wird ein großartiger Kuß werden, nur allein von seinem Ausdruck her. Ich war so glücklich.
Ich habe beinahe geweint, als ich das Cover von „Spies, Lies & Lovers“ sah. Ich habe keine Ahnung, wo diese Leute herkommen, aber sie sind nicht meine Charaktere. Alex ist 30 und gewitzt, eine Art Jungenhaftigkeit. Er hat keine Stirnglatze oder eine komische Nase. Und Geri hat kurzes, schwarzes Haar. (Seufz) Cover sind halt so eine Sache. Man weiß nie, was man bekommt bis es in der Post auftaucht. Manchmal treffen sie es falsch. Manchmal treffen sie es richtig. Ich sage der künstlerischen Abteilung, was ich auf meinem Cover sehen möchte. Ich sende denen sogar Bilder von Personen und Plätzen. Ich beschreibe Szenen, die ich gern sehen möchte. Aber die haben die Wahl entweder auf mich zu hören oder alles zu ignorieren, was ich sage. Meistens verrichten sie aber gute Arbeit.

Glücklicherweise habe sie das bei Josh in „Cinderella and the Spy“ richtig hinbekommen. Ich denke, er sieht fabelhaft und weltgewandt und sehr sexy aus - gerade das, was ich für ihn wollte. Nun warte ich darauf zu sehen, was sie mit Sean machen. Ich sollte dieses Cover in ein paar Wochen zu sehen bekommen. Drückt alle die Daumen!

Isolde: Warum schreiben Sie über Spione und nicht über Geheimagenten? Wo liegt der Unterschied für Sie?

Teresa Hill: Ich hatte eben seit einer zeitlang nichts mehr über Spione gelesen und wollte mal etwas anderes tun. Ich bin mir nicht sicher, inwiefern sich die beiden tatsächlich unterscheiden würden, aber ich weiß, was mir in den Sinn kommt, wenn ich das Wort „Spione“ sage. Es gibt da so etwas wie eine romantische Assoziation - Gefahr, Überraschung, Abenteuer, Glamour. Ich wollte mehr eine romantischere Version eines gefährlichen Mannes, lieber als die schneidige Version, die wir bei Geheimagenten sehen. Ich wollte Charaktere, mit denen ich Spaß haben könnte und die Leser auch.

Isolde: Als ich „Dangerous to Love“ gelesen habe, dachte ich, der Charakter des Joshua (auch ein Spion) ist einfach zu gut um wahr zu sein. Warum bekam er seine eigene Story?

Teresa Hill: Ich liebte Josh vom ersten Moment an, als er auf die Seite spazierte und ich mußte einfach über ihn schreiben. Ich wollte alles über ihn wissen, und der einzige Weg, dies herauszufinden, war über ihn zu schreiben.

Isolde: Wenn Sie Ihre Helden kreieren, denken Sie dabei an lebende Personen wie z. B. berühmte Schauspieler oder so?

Teresa Hill: Hmm. Manchmal benutze ich Fotografien von Leuten. Manchmal sind dies Schauspieler, manchmal nicht. Ein Gesichtsausdruck fällt mir ins Auge, oder ein gewisses Aussehen, das eine Kombination von Umgebung und Kleidung ist und der Art, wie sich jemand gibt. Ich finde eine Fotografie und ich weiß - er ist mein neuer Charakter. Manchmal weiß ich nicht mehr - nicht einmal, über was die Geschichte handeln soll oder wie sein Name ist, aber ich weiß, dieser ist es.

Gerade jetzt starre ich auf Hugh Grant, jemanden, den ich vorher nie besonders attraktiv fand. Aber sie haben ihn in einer Nahaufnahme eingefangen, nur sein Gesicht und er hat ein kaum wahrnehmbares Lächeln und wirklich interessant aussehende Augen. Er scheint ernst und freundlich zu sein und ... interessant. Und ich habe ihn neben einer Frau aus einer Warenhauswerbung, die ich aus meiner Zeitung ausgeschnitten habe. Sie ist blond und sieht sehr offen, sehr freundlich, sehr unschuldig aus. Ich weiß, die beiden gehören zusammen und ich hoffe, sie werden ein Paar in meinen nächsten Einzelroman sein, den ich dieser Tage zu schreiben anzufangen hoffe.

Isolde: In ein paar Monaten wird Sean's Geschichte veröffentlicht. Können Sie uns schon ein bißchen über dieses Buch erzählen?

Teresa Hill: Ich werde mich selbst beschämen, wenn ich Ihnen erzähle, wie sehr ich dieses Buch liebe. (Ist es nicht furchtbar, wenn Schriftsteller sich in ihr eigenes Werk verlieben und ständig und überall davon sprechen? *G*). Sorry, ich liebe ihn auch und ich denke, das ganze Buch hat solch eine coole Voraussetzung. Ich möchte nicht zuviel darüber verraten, aber ich möchte Ihnen erzählen, wie ich zu dieser Idee kam.

Meine Verlegerin wollte Sean´s Buch, seit er in „Dangerous to Love“ aufgetaucht ist und ich wollte ihn ihr geben. Aber er war so verärgert. Er wollte noch nicht mal mir erzählen, was er tat. Ich wußte, er war gefährlich, er gehörte nicht zur Spionage-Agentur, aber er war sehr mächtig und sehr mysteriös. Ich sollte auch hinzufügen, daß ich jedesmal sagen kann, wann Nebencharaktere bedeutend werden. Normalerweise schenke ich kleinen Details, wie z. B welchen Namen ich denen gebe, nicht so viel Beachtung. Aber manchmal weiß ich, daß ich lange und gründlich überlegen muß, um den absolut perfekten Namen zu finden. Ich wußte, er muß den richtigen Namen haben, weil er in meiner Zukunft war. Ich wurde auch vorsichtig bei der Bestimmung des Hintergrundes bei dieser Art von Charakteren, bis ich mir sicher bin, daß ich den richtigen habe. Sonst würde ich mich in einem früheren Buch in irgendetwas verfangen, das ich später nicht mehr verwenden will, wenn ich mich dranmache, die Geschichte dieses Charakters zu erzählen.

So war ich hinsichtlich Sean absichtlich ziemlich vage in den ersten drei Büchern. Alles, was wir wissen, ist sein Name und daß er seine Schwester liebt und sie sehr beschützt. Daß er irgendeinen gefährlichen, mächtigen Job hat und so ziemlich alles tun könnte, was er wollte.

Ich habe gerade „Cinderella and the Spy“ beendet und meine Verlegerin sagte zum wiederholten Mal: „Ich würde schrecklich gern Sean´s Geschichte sehen“. Ich jammerte zum wiederholten Mal meiner Verlegerin vor: „Er will mir überhaupt nichts über sich erzählen! Er will mir noch nicht mal erzählen, was er für ein Leben führt. Ich kann nicht über einen Mann schreiben, der nicht mal mir erzählen möchte, was er tut.“

Und das stellte sich als der Schlüssel heraus. Ich verbrachte ein paar Wochen damit, an meiner Webseite zu arbeiten (jetzt unter www.sallytylerhayes.net) und verbrachte eine schreckliche Zeit damit, diese zum Laden zu bringen. Ich glaube, mein kleines Hirn arbeitete die ganze Zeit an Sean, denn in einer Nacht, nahe Mitternacht, hat sich die Webseite endlich geladen und es war keine fünfzehn Minuten später als ich wußte, was ich mit Sean zu machen hatte. Gerade dann fiel mir alles ein.

Seine Weigerung, nicht einmal mir zu erzählen, was er tat und wie verrückt mich das machte, war der Schlüssel. Denn die Heldin fühlt ganz genau so. Sie weiß auch nicht genau, was er tut und das macht sie verrückt. Grace weiß noch nicht einmal seinen Namen, ist sich nicht mal sicher ob er real ist. Sie ist Ärztin in einer internationalen Hilfsorganisation und ist während der letzten Jahre  schon in allerlei brenzlichen Situationen gewesen. Jedesmal, wenn ihr Team der Gefahr etwas zu nahe kam, ist er dagewesen und hat sie gewarnt, daß es Zeit wäre zu packen und zu verschwinden. Er kommt immer im Dunkeln zu ihr und bleibt im Schatten, läßt sie noch nicht mal einen Blick auf sein Gesicht werfen. Aber er hatte hinsichtlich der Gefahr immer Recht gehabt und auch, wie sie ihre Leute aus Schwierigkeiten befreien kann, so daß sie auf ihn hört. Ihre Mitarbeiter ziehen sie damit auf, einen Schutzengel zu haben und als sie ihn das nächste Mal sieht, schafft sie es, daß er lang genug bleibt, um ihr einen Kuß zu geben. In der Zeit danach ist sie in der Art von Schwierigkeit, die er nicht bereinigen kann, ohne ihr sehr nahe zu kommen und dazubleiben, so daß sie endlich herausfinden wird, wer ihr mysteriöser Retter ist.

Isolde: Abgesehen von Spionage-Liebesromanen schreiben Sie auch andere Geschichten. Können Sie uns etwas über diese anderen Bücher erzählen?

Teresa Hill: Nun, ich liebe die Spannung und ich benutze beim Schreiben oft Elemente der Spannung. Aber ich liebe auch emotionale Geschichten. Tränendrücker. Ich liebe ein Buch, das mich so dermaßen packt und zutiefst an sich zieht, daß ich über den Charakteren zu weinen anfange. Ich habe für Silhouette schon beide Arten gemacht.

Isolde: Was haben sie getan, als ihr erstes Buch veröffentlicht wurde? Haben Sie gefeiert?

Teresa Hill: Hauptsächlich habe ich versucht, nicht zu schreien *G* Ich stand an meinem Schreibtisch bei der Zeitung an einem Freitagmorgen, als die Verlegerin anrief und alles was ich tun konnte war nicht zu schreien. Ich begann zu zittern. Irgendwie schaffte ich es anzufangen, mir Notizen zu machen (purer Instinkt vom Reportersein), so daß ich mich später an das meiste erinnern konnte, was sie mir sagte. Meine Zeitungsverlegerin konnte es nicht glauben. Sie sagte ständig: „Die werden sie dafür bezahlen? Sie müssen nicht die bezahlen?“ LOL! Sie dachte es wäre eine Art von Selbstveröffentlichungsbetrug. Ich glaube nicht, daß sie jemals einen Liebesroman gelesen hat. Ich  blieb dabei: „Es ist eine Abteilung von Harlequin. Die sind eine riesige Firma. Die veröffentlichen Bücher weltweit“.

Isolde: Können Sie uns sagen, wie ihr typischer Arbeitstag aussieht?

Teresa Hill: Zuerst muß ich meine Kinder aus dem Bett ziehen und sie zur Schule bringen. Wir müssen um 7.45 Uhr das Haus verlassen, was kein schöner Anblick ist. Meine Tochter und ich sind keine Morgenmenschen. Wir bewegen uns morgens nicht so schnell wie wir sollten. Ich komme um 8.15 nach Hause zurück. Wenn ich gut bin, gehe ich entweder eine Runde spazieren oder arbeite mit meinen Gewichten. Danach frühstücke ich und lese die Zeitung, gegen 9.30 Uhr wende ich mich meinem Computer zu. Ich erledige schnell die E-Mails und versuche von 10.00 bis 12.30 Uhr zu arbeiten. Ich esse vor dem Fernseher zu Mittag (ich muß wenigstens dann mal die Stimmen von anderen Leuten hören) und anschließend arbeite ich noch bißchen weiter bis 15.00 Uhr, wenn ich meine Kinder abhole. Es wird ein bißchen wilder dann, aber ich arbeite oft noch eine weitere Stunde oder so am späten Nachmittag und manchmal wieder für ein oder zwei Stunden, bevor ich ins Bett gehe. Ich bringe mehr zustande, wenn ich das Schreiben während des Tages in eine Reihe von kürzeren Sitzungen aufteile. Und ich neige dazu, sieben Tage in der Woche zu arbeiten.

Isolde: Was sind Ihre Lieblingsbücher und -autoren?

Teresa Hill: Oh, das ist so schwierig. Ich liebe Silhouette Intimate Moments. Es ist schon immer meine liebste Kategorie gewesen. Einige meiner Lieblingsautoren sind Linda Howard, Deborah Smith, Nora Roberts, Emilie Richards, Anne Stuart, Jenny Crusie, Barbara Parker und Kathleen Eagle.

Isolde: Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Teresa Hill: Nun, ab 2001 werde ich für Silhouette Special Edition schreiben. Ich habe ein Buch über die Zahnfee, das demnächst erscheinen wird - ein kleiner Junge, der versucht, einhundert Zähne zu sammeln, um einen großen Wunsch von der Zahnfee gewährt zu bekommen und eine Zahnärztin, die sich wie diese kleidet, wenn sie in die Schulen geht, um den Kindern darüber zu erzählen, wie man seine Zähne richtig pflegt. (Sorry, noch kein Titel oder Erscheinungsdatum).

Ich bin auch ganz aufgeregt, sagen zu können, daß ich einzelne Gegenwarts-Liebesromane für Signet unter meinem richtigen Namen, Teresa Hill schreiben werde. Das erste Buch, eine Weihnachtsgeschichte, kommt im Oktober raus und heißt „Twelve Days“. (wie in „Twelve Days of Christmas“).  Es ist eine sentimentale Story, eine Geschichte über ein verheiratetes Paar in Schwierigkeiten. Der Ehemann hat beschlossen auszuziehen, aber sein Apartment wird erst nach Weihnachten zur Verfügung stehen. Er will bis nach Weihnachten warten, um es seiner Frau zu sagen, aber sie findet es heraus, ohne daß er davon weiß. Und ihnen verbleiben die zwölf auf Weihnachten zugehenden Tage, damit sie seine Meinung ändern und ihn davon überzeugen kann zu bleiben.

Das nächste Buch für Signet wird Anfang 2001 erscheinen und heißt „Unbreak my Heart“. Es ist ein neuzeitlicher Schauerroman, eine Heldin mit einem Geheimnis, einer wunden Vergangenheit, die in das Haus zurückkehrt, in dem sie aufgewachsen ist, ein geisterhafter alter Ort, wo sie sich von der Vergangenheit verfolgt findet und möglicherweise von etwas sehr realem in der Gegenwart. Sie ist verletzt, aber sie hat keinen anderen Platz, wo sie sich hinwenden kann, um Antworten über ihre Vergangenheit zu erhalten. Nur dieses kleine Haus und diese kleine Stadt.

Ihre Erinnerungen beginnen langsam wieder zu ihr zurückzukommen und da gibt es einen Mann nebenan - einen großartigen Mann - der versuchen könnte ihr zu helfen, und der Geheimnisse vor ihr haben könnte. Und sie verguckt sich in ihn.

Isolde: Danke, daß Sie sich die Zeit genommen haben, auf meine Fragen zu antworten.

Teresa Hill: Danke für´s Fragen. Ich liebe es, über meine Bücher zu sprechen und von Lesern zu hören. Man kann mich unter sally@sallytylerhayes.net erreichen.

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Dieses Interview entstand im April 2000 zwischen Isolde W. und Teresa Hill a.k.a Sally Tyler Hayes für:



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